Zur Geschicht der Vermessung

Aristoteles benutzte den Begriff Geodäsie 300 v.Chr. neben Geometrie. Griechisch bedeutet Geodäsie "die Erde teilen".

Bis zum 19. Jahrhundert waren es vorwiegend Astronomen, Mathematiker und Physiker, die sich mit geodätischen Problemen befassten. Für die Ausführung praktischer Arbeiten waren Bezeichnungen wie Geometer, Feld- und Landmesser gebräuchlich. Der Gesamtbereich wird im deutschsprachigen Raum auch Vermessungswesen genannt.

Heute ist das Berufsfeld Geodäsie und Geoinformation eine stark naturwissenschaftlich geprägte Ingenieurdisziplin; sie hat aber auch Anwendungsfelder z.B. im Bereich der Raumplanung oder Dorferneuerung. Die klassischen Messwerkzeuge sind abgelöst worden durch vollautomatisierte Geräte, moderne Satellitentechnologie und digitale Fernerkundungssensoren.

Die Geoinformation aus allen Bereichen wird durch die computergestützten Verfahren der Geoinformatik erfasst, verarbeitet und analysiert.

Die Geoinformation aus allen Bereichen wird durch die computergestützten Verfahren der Geoinformatik erfasst, verarbeitet und analysiert.

In jungen Jahren, war mein sehnlichster Wunsch, Geodät zu werden. Später jedoch dachte ich über diese Angelegenheit gründlich nach und gelangte zur Einsicht, dass diese Materie wohl zu schwierig für mich sei. Zögernd wandte ich mich dann der Physik zu.