Aufgaben eines Zivilgeometer

Jede Planung lebt von geordneten, umfassenden Informationen über Grund und Boden. Die Aufgabe des Zivilgeometers ist es, diese Informationen bereitzustellen und zu beurkunden.

Zur Ermittlund dieser Daten setzt er modernste Instrumente eine - vom elektronischen Theodoliten über digitale photogrammetrische Auswertestationen bis hin zum GPS (Global Positioning System). Als "öffentliche" Urkundenperson trägt der Zivilgeometer geimeinsam mit dem Bundesamt für Eich- und Vermessungswesen maßgeblich dazu bei, Eigentum an Grund und Boden zu sichern und die Umwelt "ordentlich" zu gestalten. Er trägt für seine Arbeit auch die volle Veranwortung.

Zur Geschicht der Vermessung

Aristoteles benutzte den Begriff Geodäsie 300 v.Chr. neben Geometrie. Griechisch bedeutet Geodäsie "die Erde teilen".

Bis zum 19. Jahrhundert waren es vorwiegend Astronomen, Mathematiker und Physiker, die sich mit geodätischen Problemen befassten. Für die Ausführung praktischer Arbeiten waren Bezeichnungen wie Geometer, Feld- und Landmesser gebräuchlich. Der Gesamtbereich wird im deutschsprachigen Raum auch Vermessungswesen genannt.

Wichtige Begriffe


Kataster 
Der Kataster ist eine Sammlung von Urkunden über Teilung , Parzellierungen, Grenzvermessungen Grenzkonstruktionen, Mappenberichtigungen, Bestandsaufnahmen, Grundeinlösepläne, Katasterschlussvermessung nach Baumaßnahmen.
 
Katastralgemeinde 
Katastralgemeinden sind diejenigen Teile der Erdoberfläche, die im Kataster als solche bezeichnet werden. Meistens besteht jede politische Gemeinde aus mehreren Katastralgemeinden. Jede KG hat einen Namen und eine Nummer.